Bissverletzungen

 

Bissverletzungen können schwerste Schädigungen bei den beteiligten Hunden zur Folge haben – vom sofort tödlichen Genickbruch über große klaffende Wunden, gequetschte und gerissene innere Organe bis zur einige Zeit später kollabierenden Lunge.
Auf den ersten Blick kaum erkennbare Verletzungen – wie tief in den Körper eingedrungene Fangzähne – die oberflächlich nur eine punktförmig sichtbare Verletzung der Haut hinterlassen haben, können sich durch den Eintrag von Wundkeimen Tage oder Wochen später zu schwersten Wundinfektionen entwickeln. Quetschungen können starke innere Blutungen und Hämatome (Blutergüsse) verursachen und Sehnen- und Muskelverletzungen äußerlich zunächst gar nicht erkennbar sein.
Nach einer Rauferei muss der Hund deshalb sorgsam abgesucht und beobachtet werden.

!! Diese Dokumentation beschreibt Bissverletzungen beim Hund durch andere Hunde!!

Äußerlich kann eine Bissverletzung ganz harmlos aussehen.
Zwei runde Löcher auf der Haut im Fell. Kaum Blut. Doch kontrollieren Sie ihren Hund nach einer Beißerei ganz genau. Möglicherweise blieb es selbst bei einem leichten Hundekampf nicht nur bei einer kleinen Wunde. Das kann blitzschnell gehen. Die Fangzähne des Hundegegners können zwei kleine Löcher hinterlassen haben und dennoch in voller Länge tief ins darunter liegende Gewebe eingedrungen sein, in die Lunge oder in den Bauchraum – so dass ernsthafte Folgen drohen.
Ist der Brustraum durch den Biss verletzt kann sogar die Lunge kollabieren.
Der Hund ist dann äusserlich kaum erkennbar in akuter Lebensgefahr.
Quelle:http://www.erste-hilfe-beim-hund.de