Moro’sche Karottensuppe

 

Die Moro’sche Möhrensuppe ist eines der besten Hausmittel gegen Durchfall überhaupt. Für Hund und Mensch – geichermaßen! Dieses einfache Rezept ist tatsächlich ein kleines Wundermittel. Als ganz normales Futter bei Durchfall verabreicht – ist es immer einen Versuch wert.
Manche Durchfallerkrankungen wie eine Giardien-Infektion sind derart hartnäckig, dass sie oftmals trotz Antibiotika immer wieder kommen. Da ist Morosuppe vor dem Hintergrund der vielen positiven Erfahrungen als Hausmittel ein Hoffnungs-schimmer. Dennoch kann die Moro’sche Möhrensuppe bei ernsthaften Krankheitssymptomen wie Fieber oder oder abnormalen Vitalwerten auf keinen Fall den Tierarzt oder gar eine medizinische Behandlung ersetzen. Durchfallerkrankungen können insbesondere bei Welpen und Hunde-Senioren schnell in lebensgefährliche Situationen führen und sind deshalb ein Fall für den Tierarzt.

 

Die Moro’sche Möhrensuppe ist ein ganz hervorragendes Hausmittel bei Durchfall und eine therapiebegleitende Ernährungsoption bei Darm-Infektionen. Es hat über 100 Jahre gedauert, bis man die Wirkung einer so ’simplen Medizin‘ gegen schmarotzende Einzeller und schädliche Darmbakterien verstanden hat.

Sie finden hier eine Dokumentation zur Wirkung der Moro’schen Karottensuppe und eine Reihe von Grundrezepte und darauf basierend verschiedene Rezeptvarianten. Dennoch sei seriöserweise darauf hingewiesen: Die Morosuppe ist ‚fast ein normales Nahrungsmittel‘ und damit kein Ersatz für eine tiermedizinische Behandlung. Als therapiebegleitende Maßnahme ist die Moro’sche Möhrensuppe jedoch ein echtes Wundermittel und immer einen Versuch wert.

  • einzellige Krankheitserreger im Verdauungstrakt können für Mensch und Tier eine ernsthafte Gesundheitsgefahr darstellen
  • bei Welpen, alten Hunden und auch wenn das Immunsystem geschwächt ist, haben die Erreger ein besonders leichtes Spiel
  • hartnäckig halten sie sich im Verdauungstrakt und sind nur sehr schwer zu bekämpfen
  • zusätzlich werden bei Magen-Darm-Infektionen immer mehr Erreger gegen die vorhandenen Medikamente immun
  • einige Schmarotzer wie die Giardien können sich im Gallengang verstecken und sich von dort aus auch nach einer medikamentösen Bekämpfung immer wieder neu ausbreiten
  • die Morosche Möhrensuppe mit den selbstgemachten Oligosacchariden kann genau in so einer Situation die Therapie über die Ernährung ganz wesentlich unterstützen
  • geben Sie ihrem Hund diese zusätzliche Chance, insbesondere bei hartnäckigem Durchfall ist die Morosuppe eine echte Option.

Zubereitung:

  • 0,5kg Karotten
  • Wasser
  • 1 TL Salz

So geht´s:

  • Schäle in einem ersten Schritt die Karotten und schneide sie in kleine Würfel.
  • Koche die Karottenwürfel nun für ungefähr eine Stunde in einem Liter Wasser und schütte sie dann ab..
  • Püriere die Karotten mit einem Mixstab oder drücke sie durch ein Sieb, sodass ein feiner Brei entsteht.
  • Fülle den Karottenbrei dann mit Wasser auf einen Liter auf.
  • Salze die Karottensuppe mit drei Gramm Salz, was in etwa einem Teelöffel entspricht.

EIN URALTES HAUSMITTEL AUS DER KINDERHEILKUNDE – BEVOR ES ANTIBIOTIKA GAB

Es klingt wie ein wissenschaftlicher Aprilscherz – dazu noch ein ganz simpler: Mit einem Kochtopf voll Möhren kann man zuhause einen Wirkstoff produzieren, der bei Darminfektionen in vielen Fällen dem industriellen Antibiotika überlegen ist. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis man die Wirkung halbwegs verstanden hat: Durch das überlange Kochen der Rüben entsteht ein ganz spezielles Zuckermolekül, das an der Darmwand andockt und dadurch den gefährlichen Einzellern wie Giardien ihre exklusive Andockstelle blockiert. Damit verlieren diese Darmschmarotzer ihren Halt an der Darmwand. Sie gleiten ab. Zusammen mit dem Nahrungsbrei werden die nun haltlosen Schädlinge weiter transportiert und auf ganz normalen Weg hinten ausgeschieden. Durch die Moro’sche Möhrensuppe reinigt sich der Darm von selbst. Eigentlich Nobel-Preis-würdig – ist diese Erfindung aus dem Jahr 1908 von Professor Dr. Ernst Moro aus Heidelberg doch fast in Vergessenheit geraten.

Vergiftungen

 

Vergiftungen sind aufgrund der Vielfalt der Giftstoffe und deren Wirkung auf den Hund ein sehr großes Feld. Wenn der Hund Gift gefressen hat ist das ein akuter tiermedizinischer Notfall. Manche Gifte wirken zeitversetzt und zerstören schleichend innere Organe, manche Gifte wirken sehr schnell. Ohne entsprechende Maßnahmen durch den Tierarzt würde der Hund sehr wahrscheinlich schwere Schäden davon tragen oder sogar sterben. Der Ersthelfer am Unglücksort übernimmt die notfall-medizinische Erstversorgung des Hundes, sichert eventuell vorhandene Giftproben und organisiert den unverzüglichen Transport zum Tierarzt.

SYMPTOME

Vergiftungssysmptome können je nach Gift und Konzentration vielfältig und im Einzelfall sehr unterschiedlich stark aufteten

  • Unruhe
  • Erbrechen, das Erbrochnene mit evtl. schaumiger Konsistenz
  • Durchfall
  • unregelmäßgier Herzschlag, deshalb den Herzschlag überwachen mit -> Puls prüfen
  • blasses Zahnfleisch
  • die Atemwege müssen frei sein -> Atemwege prüfen
  • ungewöhnliche Pupillengröße, entweder stark verengt oder auch erweitert
  • Blut im Urin
  • Blut im Stuhlgang
  • Krämpfe
  • anhaltentender oder immer wieder gezeigter Katzenbuckel oder Gebetsstellung als schwerste Schmerzsymptome im Bauchraum
  • Muskelzittern
  • Lähmungserscheinungen
  • absinkende Körpertemperatur, Temperatur überwachen mit – Körpertemperatur messen
  • Apathie
  • Bewußtlosigkeit

Hinweise auf eine Vergiftung können sein:

  • Atembeschwerden
  • blasses Zahnfleisch
  • Blut im Urin
  • Blut im Stuhlgang
  • Krämpfe
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bewußtlosigkeit
  • unregelmäßgier Herzschlag
  • Muskelzittern
  • die Giftprobe nicht berühren, evtl. Gummihandschuhe verwenden und die Probe sicher z.B. in einer Plastikfollie oder Tüte einpacken
  • aber auch bereits Erbrochenes sichern
  • das Verhalten des Tieres beobachten
  • so schnell wie möglich mit Hund und Giftproben zum Tierarzt

Wichtig! Halten Sie sich als Vorsorgemaßnahme eine Anti-Gift-Ration aus Kohletabletten bereit, die schon auf ihren Hund abgestimmt sind und die Sie nur noch ihrem Hund geben müssen.

Wenn die Giftaufnahme gerade erst erfolgt ist: mit Kohletabletten gegen die Giftwirkung

  • Wenn seit der Giftaufnahme nur wenig Zeit vergangen ist, sind Kohletabletten aus medizinischer Kohle bei Vergiftungen ein Mittel, das der Hundebesitzer selbst noch gegen die Giftwirkung einsetzen kann.
  • Dabei gilt: umso schneller die Aktivkohle mit dem Gift im Magen und Darmbereich in Kontakt kommt, um so höher ist die Wirksamkeit der Gegenmaßnahme.
  • Jeder Hundehalter sollte deshalb eine Anti-Gift-Notration für seinen Hund verfügbar halten -> Kohletabletten bei Vergiftungen

Wenn die Giftaufnahme schon länger zurück liegt und vielleicht gar nicht direkt beobachtet wurde

  • ursächlich sind nach längerer Zeit gegen die Vergiftung keine notfallmedizinische Maßnahmen durch den Ersthelfer möglich
  • der Ersthelfer kann hier nur dafür sorgen, daß der Hund so schnell wie möglich zum Tierarzt kommt
  • und die Vitalfunktionen überwachen und das Tier ggf. wiederbeleben
  • WICHTIG: wenn das Herz nicht mehr schlägt, sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen

Besonderheiten

  • durch die einsetzende Wirkung der Giftstoffe kann der Kreislauf geschwächt werden und die Körpertemperatur absinken.
  • Das Tier sollte deshalb zugedeckt und warm gehalten werden
  • auch und insbesondere beim Transport zum Tierarzt
  • falls der Hund Krämpfe hat muss er so hingelegt werden, dass er sich nicht verletzen kann, z.B. auf einer Decke in einer Mulde von Kissen

Unterstützung der tierärztlichen Diagnose und Behandlung

  • eine Probe des Giftes aufsammeln und mit zum Tierarzt mitbringen
  • wenn möglich den Giftköder in der Auffindesituation mit Umfeld zur Beweissicherung für eine Strafanzeige fotografieren
  • bei einer Medikamentenaufnahme die Verpackung des Medikaments mitnehmen
  • ggf. Erbrochenes, Kot oder Urin mit zum Tierarzt mitbringen

Quelle:http://www.erste-hilfe-beim-hund.de

Magendrehung

 

Eine Magendrehung ist ein sehr ernst zu nehmender, tiermedizinischer Notfall. Die Überlebenschance des Hundes ist um so höher, je schneller er zum Tierarzt kommt. Wenn sich beim Hund der Magen gedreht hat, besteht ohne eine schnelle tierärztliche Versorgung akute Lebensgefahr. Der Ersthelfer am Unglücksort übernimmt die notfall-medizinische Erstversorgung des Hundes und organisiert den unverzüglichen Transport zum Tierarzt.

Eine Magendrehung ist ein Wettlauf mit dem Tod. Wenn ihr Hund einen aufgeblähten Bauch hat und dabei unruhig hin und her läuft, wenn ihm kein Platz recht ist – wenn er häufig zwischen Liegen, Stehen und Umhergehen wechselt oder gar schon einen gekrümmten Rücken zeigt – kann der dramatische Notfall bereits eingetreten sein. Warten Sie nicht ab ob sich das Ganze noch bessert. Wenn es eine Magendrehung ist, wird sich nichts mehr bessern. Eine Magendrehung ist äußerst heimtückisch und zerstört schon nach kurzer Zeit den Magen und andere lebenswichtige innere Organe. Ihr Hund vertraut Ihnen – handeln Sie bevor es zu spät ist!

Quelle:http://www.erste-hilfe-beim-hund.de

Bissverletzungen

 

Bissverletzungen können schwerste Schädigungen bei den beteiligten Hunden zur Folge haben – vom sofort tödlichen Genickbruch über große klaffende Wunden, gequetschte und gerissene innere Organe bis zur einige Zeit später kollabierenden Lunge.
Auf den ersten Blick kaum erkennbare Verletzungen – wie tief in den Körper eingedrungene Fangzähne – die oberflächlich nur eine punktförmig sichtbare Verletzung der Haut hinterlassen haben, können sich durch den Eintrag von Wundkeimen Tage oder Wochen später zu schwersten Wundinfektionen entwickeln. Quetschungen können starke innere Blutungen und Hämatome (Blutergüsse) verursachen und Sehnen- und Muskelverletzungen äußerlich zunächst gar nicht erkennbar sein.
Nach einer Rauferei muss der Hund deshalb sorgsam abgesucht und beobachtet werden.

!! Diese Dokumentation beschreibt Bissverletzungen beim Hund durch andere Hunde!!

Äußerlich kann eine Bissverletzung ganz harmlos aussehen.
Zwei runde Löcher auf der Haut im Fell. Kaum Blut. Doch kontrollieren Sie ihren Hund nach einer Beißerei ganz genau. Möglicherweise blieb es selbst bei einem leichten Hundekampf nicht nur bei einer kleinen Wunde. Das kann blitzschnell gehen. Die Fangzähne des Hundegegners können zwei kleine Löcher hinterlassen haben und dennoch in voller Länge tief ins darunter liegende Gewebe eingedrungen sein, in die Lunge oder in den Bauchraum – so dass ernsthafte Folgen drohen.
Ist der Brustraum durch den Biss verletzt kann sogar die Lunge kollabieren.
Der Hund ist dann äusserlich kaum erkennbar in akuter Lebensgefahr.
Quelle:http://www.erste-hilfe-beim-hund.de

Erste Hilfe Notfall-Symptome

 

Es gibt Situationen, da wissen wir schlichtweg nicht Bescheid was Sache ist. Uns fehlen einfach wichtige Hinweise in einem Puzzle – von dem wir nur ahnen, dass es gefährlich enden könnte. Unser Hund kann nicht reden. Er kann uns nicht sagen dass ihm heute morgen – als er unbeaufsichtigt im Garten war – von einem ‚freundlichen‘ Herrn ein großes Leckerli durch den Zaun gereicht wurde. Giftköder?!?

NOTFALL-CHECKLISTE : Notfall-Symptome
Wenn irgendetwas mit dem Hund nicht stimmt … ? Krankheitszeichen auf die wir achten müssen.

  • Wir wissen nur: mit dem Hund stimmt irgendetwas nicht.
  • sein Verhalten schein sich irgendwie verändert zu haben
  • wir haben keine konkrete Hinweise was die Ursache sein könnte
  • unser Gefühl sagt uns, dass da etwas sehr Ernstes vorliegt
  • wir tappen im Dunkeln

Wichtig! Bereiten Sie sich darauf vor, ihren Hund ganz kurzfristig in die Tierklinik oder zum Tierarzt zu bringen!

Wichtig für den Helfer ist es einen möglichen Schockzustand des Hundes frühzeitig zu erkennen. Der medizinische Begriff Schock bezeichnet eine lebensbedrohliche Störung des Kreislaufsystems. Dabei ist ein Schockzustand nicht immer leicht zu erkennen, insbesondere wenn äussere Verletzungen fehlen. Im Zweifelsfall ist deshalb immer besser von einem akuten tiermedizinischen Notfall auszugehen, der ein sofortiges Handeln notwendig macht und danach den Tierarzt alles weitere entscheiden zu lassen.

Quelle:http://www.erste-hilfe-beim-hund.de

Legukose bei Katzen – ansteckende Infektionskrankheit

Katzenleukose

© lord_ photon / PEXELS

Katzenleukose ist eine ansteckende Infektionskrankheit, die bei ca. zwei bis sechs Prozent aller Katzen auftritt.

Häufige Symptome sind ein ungepflegt erscheinendes Fell, Abgeschlagenheit, Durchfall und das Auftreten von chronischen Infektionen, wie z. B. Maulschleimhautentzündungen.

Eine allgemeine Immunschwäche mit chronischen Infektionenoder Tumorbildung sind die Folge. Die meisten infizierten Katzen eliminieren das Virus nach einiger Zeit. Die Erkrankung wird durch das Feline Leukämie-Virus ausgelöst. Über die Schleimhaut von Maul und Nase gelangt das Virus in den Körper. Im Knochenmark zerstört es die Produktion der roten und weißen Blutkörperchen oder regt Abwehrzellen in Organen, wie z. B. in der Leber, zur Teilung an. Es kommt zur Tumorbildung.

Symptome

  •   Stuhlveränderungen, Durchfall
  •   Abgeschlagenheit, Schwäche
  •   mattes, ungepflegtes Fell
  •   schlecht heilende Wunden

Therapie

Über einen Bluttest wird das Virus nachgewiesen. Die Krankheit gilt als unheilbar. Der Tierarzt verschreibt das Immunsystem stimulierende Medikamente. Antibiotika werden bei zusätzlichen Infekten verordnet.

  Infizierte Katzen von anderen Tieren fernhalten, am besten in der Wohnung halten. Vorbeugende Schutzimpfungen sind empfehlenswert bei Katzen, die vermehrten Kontakt zu Artgenossen haben.
Quelle:https://www.veteri.de/service/krankheiten/katzenkrankheiten/katzenleukose.html

FiP-Bauchwassersucht bei Katzen

FIP bei Katzen

© amayaeguizabal / Pixabay

Die Bauchwassersucht ist eine ansteckende, unheilbare und tödlich verlaufende Viruserkrankung.

Die Krankheit wird durch eine Mutation des felinen Coronavirus hervorgerufen. Das Virus ist bei Katzen weit verbreitet; lediglich bei fünf bis zehn Prozent aller Katzen verwandelt sich der Erreger in das gefährliche FIP-Virus.

Die Verwandlung geschieht unvorhersehbar und wird durch Stress begünstigt. Es kommt zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Bauch- und/oder Brustraum und entzündlichen Ablagerungen in verschiedenen Organen der Katze. Während der Bauch eine starke Schwellung aufweist, ist der Rest des Körpers deutlich abgemagert. Die Ansteckung erfolgt über den Kot infizierter Tiere.

Symptome

  •   Katze frisst und trinkt nicht
  •   dicker Bauch während restlicher Körper abmagert wirkt
  •   Apathie
  •   Atemnot und/oder Erstickungsanfälle

Therapie

Vorbeugend kann gegen Bauchwassersucht geimpft werden. Ist die Katze bereits infiziert, können Medikamente vom Tierarzt für Linderung der Beschwerden sorgen.

Die Bauchwassersucht wird durch die Mutation des Coronavirus in das gefährliche FIP-Virus ausgelöst.
Deshalb: Vorsorgen und das Immunsystem der Katze stärken.
Unbedingt Stresssituationen vermeiden – Stress und Hektik begünstigen die Verwandlung in das tödliche FIP-Katze Virus!
Quelle:https://www.veteri.de/service/krankheiten/katzenkrankheiten/fip-bei-katzen.html

Hund-Auto-Sommer eine tödliche Falle

Immer wieder sehe ich, dass Menschen ihre Hunde im Sommer im Auto lassen – eine tödliche Falle nicht nur für das Tier! auch für Kinder und Babys!

Klar manchmal lässt es sich vielleicht nicht vermeiden den Hund mitzunehmen, aber dann sollte man bitte auf den Sonnenlauf achten, denn im Moment steht der Wagen im Schatten, die Sonne wandert jedoch und vielleicht ist 10 Minuten später das Auto in der prallen Sonne!!!!

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Mittelmeerkrankheiten

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Heute möchte ich über die Leishmaniose berichten.

Gerade jetzt, zur bevorstehenden Urlaubszeit, finde ich dieses Thema sehr wichtig!

Sicher habt Ihr schon öfter gehört, dass Hunde unter einer sogenannten Mittelmeerkrankheit leiden. Es gibt eine Vielzahl an Erkrankungen, hier ein Beispiel:
Diese Infektionskrankheit wird durch sogenannte  einzellige Leishmanien (Leishmania infantum) hervorgerufen. Die Überträger der Leishmanien sind Sandmücken (Phlebotominae) und Schmetterlingsmücken (Psychodidae). Leishmanien können sowohl Abwehrzellen des Immunsystems in den inneren Organe als auch der Haut befallen.

Die Symptome der Leishmaniose sind: angeschwollene Lymphknoten, kleinere, offene Hautstellen, Probleme mit den Krallen, Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit und Apathie. Aufgrund des Angriffs auf die Abwehrzellen des Immunsystems endet die Leishmaniose für den betroffenen Hund oft tödlich.
Dies muß aber nicht so enden, eine Leishmaniose die rechtzeitig erkannt und behandelt wird, ist zwar nicht heilbar aber man kann dem Tier die Qualen doch sehr erleichtern.
Quelle:http://www.erste-hilfe-beim-hund.de/cgi-php/rel00a.prod/joomla/Joomla_1.6/index.php/mittelmeerkrankheiten

Therapie
Die Behandlung kann nach Identifikation der Leishmanien-Spezies mit Typisierung erfolgen. Hierzu muss ein besonderer Behandlungsplan durch die Tierärztin/den Tierarzt erstellt werden. Die hier angegebenen Dosierungen sind nur als Anhaltspunkt gedacht, nicht als Therapieplan. Da es ausgetüftelte chemotherapeutische Behandlungen sind, müssen diese genau auf den Patienten und den Schweregrad der Erkrankung angepasst werden. Diese Therapie darf nur durch den Fachmann durchgeführt werden!
Eine genaue Überwachung und regelmäßige therapeutische Versorgung des Patienten durch die Tierärztin/den Tierarzt muss dauerhaft gewährleistet sein, da eine Ausheilung nicht erfolgt. Somit ist eine Dauertherapie zeitlebens für den Patienten erforderlich.

Vorbeugung – Prävention
Dieses ist das wohl wichtigste Kapitel, zumal Sie Ihr Tier schützen können!
Am besten sind sogenannte Repellentien geeignet, die den Vektor – Sandmücke – abschrecken und vor dem Stich in die Flucht zu schlagen. So kann die Mücke gar nicht erst die Promastigoten in die Haut ihres Opfers spritzen. Sogenannte Spot-on Präparate, die Imidacloprid und Permitrin enthalten, sind geeignet zur Mückenbekämpfung. Denn eine Phlebotomus-Art, die nicht zum Blutsaugen kommt, kann auch keine Krankheitserreger übertragen. Das Präparat wird üblicherweise alle vier Wochen auf das Tier aufgebracht. Bei Reisen nach Ungarn, Griechenland oder andere Regionen mit hohem Infektionsrisiko sollte eine Behandlung im 14-tägigen Rythmus erfolgen.

Es sollte dringend beachtet werden, dass die Hauptflugzeit der Sandmücken im September stattfindet. Für eine zusätzliche präventive Gabe von Arzneimitteln, fragen Sie bitte bei Ihrem Tierarzt nach, es ist sehr zu empfehlen.

Besser ist die Expositionsprophylaxe mit Meidung entsprechender Reiseziele, in denen ein hohes Aufkommen endemischer Leishmaniose vorherrscht, wie beispielsweise Griechenland, Italien, Spanien und Frankreich im September.

Wichtig : Kleinkinder bis drei Jahre sollten keinen direkten Kontakt zu Leishmaniose-positiven Hunden haben !!!
Quelle:http://www.tierklinik.de/medizin/parasitaere-erkrankungen/protozoen/leishmaniose